Tupaias Karte

Tupaias Karte leitete die Endeavour durch die polynesischen Inseln. Sie liegt heute nur noch in Kopien vor, so auch im Brief von G.F. an seinen Verleger nach der Rückkehr der Resolution. Von den 130 ihm bekannten polynesischen Inseln zwischen Samoa und Rapa Nui, den ‚Gesellschaftsinseln‘ und Hawai’i verzeichnete Tupaia in der ersten Version 74. Sie […]

Tupaia Handskizzierte

Tupaia Handskizzierte Karte von den ‚Gesellschaftsinseln‘ / Hand sketched Chart of the ‚Society Islands‘ Kopie im Brief von Georg Forster / Copy in Georg Foster’s letter, 1776 Stadtarchiv Braunschweig / Braunschweig City Archive

Auf die Erstbeschreibung und Einordnung

Auf die Erstbeschreibung und Einordnung in eine bereits bekannte Gattung folgte die Umbenennung und eigene Gattung durch die Teilnehmer späterer kolonialer Forschungsreisen A.C. und D.S. Damit ehrten sie bereits 1826 die Leistungen des polynesischen Navigators Tupaia. A.C. kritisierte mehrfach die Auswirkungen imperialer Gewalt und kolonialer Ausbeutung.

Herbarblatt / Herbarium sheet

Herbarblatt / Herbarium sheet, Type Viscum antarcticum G.Forst. [Tupeia antarctica (G.Forst.) Cham. & Schltdl.] Sammler / Collector: Georg Forster, „Neu Seeland 1773“ Herbarium (GOET), Georg-August-Universität Göttingen, Department of Systematic Botany

Der Lebensraum des Käfers

Der Lebensraum des Käfers ist auf die ostasiatische Insel Taiwan beschränkt. Diese Begrenzung hat er durch evolutionäre Anpassung erweitert: Die Käfer nutzen die schwimmenden Früchte, um seine Larven zu verbreiten. Die geografische Barriere der Insel und die beschränkte Mobilität überwindet der flügellose Käfer, um seine Lebensräume zu erweitern.

Makrozeichnungen

Makrozeichnungen / Macro drawings Pachyrhynchus jitanasaius und Larve / and larva Christoph Worringer, 2022

Meeresströmungen transportieren

Meeresströmungen transportieren die Früchte der Barringtonia über ihre Ursprungshabitate hinaus, teilweise über hunderte Kilometer. Die unterschiedlichen Strömungen in Südpazifik und Indischem Ozean beschränken die natürliche Verbreitung aber auf den ozeanischen Raum zwischen den pazifischen Inseln, Queensland über Indien bis Ostafrika und Madagaskar. 

Die Fruchtwand der Hudoo ist schwammartig

Die Fruchtwand der Hudoo ist schwammartig ausgebildet. Sie schließt Luft im Gewebe ein. So können die Früchte auf der Wasseroberfläche treiben und sich verbreiten. Das ist ein Ergebnis evolutionärer Anpassung an die isolierte Insellage. Sogar nach vielen Monaten im Salzwasser bleiben die Früchte keimfähig.

Getrocknete Frucht

Getrocknete Frucht / Dried fruit Barringtonia asiatica (L.) Kurz Zentrale Kustodie, Georg-August-Universität Göttingen (GAUG) / Centre of Collection Development (GAUG)